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Zukunftskonferenz und Open Space

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Endlich wieder gemeinsame Ziele erkennen und auch gemeinsam dahinterstehen. Ein Wunsch vieler, besonders in größeren Organisationen aber auch im einzelnen Team. Ein Wunsch, der sich mit Hilfe einer Zukunftskonferenz oder Open Space-Veranstaltung erfüllen lässt. Die Führung gibt mit diesen Verfahren viel Raum, steuert jedoch durch die klare Themenvorgabe.

Zukunftskonferenz (Future Search)

Das Veranstaltungskonzept Zukunftskonferenz wurde Anfang der 80er Jahre von Sandra Janoff und Marvin Weisbord entwickelt. Es ist besonders bei divergierenden Interessen oder einer konfliktreichen Vergangenheit wirkungsvoll. Wenn schon nicht alle Betroffenen eingebunden werden können, so sollten aber die unterschiedlichen Perspektiven vertreten sein ("das ganze System in den Raum holen"). Zwischen zwanzig und achtzig Teilnehmer sind möglich.

Die befreiende und belebende Kraft der Veranstaltung entsteht durch das gemeinsame Verstehen der Vergangenheit, das klare Erkennen der gegenwärtigen Situation und den gemeinsamen Entwurf der Zukunft. Konfliktfelder und die klassische Problemorientierung treten in den Hintergrund. Eine gemeinsame Maßnahmenplanung und eine Schlussrunde stehen am Ende der Veranstaltung.

Der gemeinsame Entwurf der Zukunft ist Herzstück der Konferenz. Gestartet wird mit der Vision jedes Einzelnen - Wagen Sie zu träumen - und endet mit gemeinsam formulierten Zielen. Dieser Prozess ist teilweise mühsam aber lohnend, weil auf diese Weise gewährleistet wird, dass Akzeptanz für neue Lösungen entsteht und alle ihre volle Energie in die Umsetzung einbringen.

Open Space-Verfahren

"Es war hervorragend - aber das Entscheidende geschah in der Kaffeepause." Dieses Feedback zu einer traditionell moderierten Konferenz war Anlass für Harrison Owen das Open Space-Verfahren zu entwickeln. Das Verfahren setzt auf die Fähigkeit von Gruppen sich selbst zu organisieren, bei vorgegebener Themenstellung und Spielregeln für Ablauf und Zusammenarbeit.

Begonnen wird im großen Kreis und leeren Pinwänden, an denen die Teilnehmenden Ihre Ideen, Anliegen und Vorschläge zum Themenbereich veröffentlichen. Anschließend werden die sich daraus ergebenden Themen in Freiwilligen-Gruppen bearbeitet. Jeder kann zu jedem Zeitpunkt wählen, in welcher Gruppe er mitarbeiten möchte (Gesetz der zwei Füße). Zum Abschluss der Veranstaltung liegt eine vollständige Dokumentation der Ergebnisse und ein konkreter Aktionsplan zur Umsetzung vor. Zeitlich sind zwischen vier Stunden und maximal drei Tage anzusetzen. Zwischen zehn und 500 Teilnehmern sind möglich.

Das Erfolgsgeheimnis von Open Space liegt im hohen Grad der Selbstorganisation, wodurch das Engagement der Teilnehmer geweckt wird. Jeder fühlt und zeigt sich verantwortlich für das, was auf der Veranstaltung geschieht. Keiner muss sich etwas anhören, woran er nicht interessiert ist, und jeder kann das beitragen, was ihm am Herzen liegt.

Erfolgsfaktoren

  • Gründliche Vorbereitung - dazu Vorgespräche führen
  • Spezifisch zugeschnittene Veranstaltungsdramaturgie
  • Ausreichend Zeit für Maßnahmenplanung 
  • Nachbereitung mit Führungskräften
  • Review-Veranstaltung einplanen